
Inhalt
Berlin, im Frühjahr 1945 … Es begegnet uns
eine Frau, die den letzten Kriegstagen mutig entgegentritt. Sie hat
die Fähigkeit, die Menschen in ihrer Ganzheit zu betrachten und lässt
sich nicht vom Schmerz der Grausamkeiten überwältigen. Sie steht sich
weder die Rolle des Opfers noch die des Täters zu. Sie wird zum Mittler
zwischen Ursache und Wirkung. Die Darstellerinnen nutzen die Kraft
des Momentes und lassen uns für einen Augenblick das un-geheuerliche
Geschehen des Krieges spüren, ohne jenen Hauch verdorbener Männlichkeit,
die sich längst verbraucht hat.
Dauer
ca. 60 Min.
Darsteller
Christina Hohmuth & Stephanie Paschke
Musik
Daniel Heinz
Regie
Frank Radüg
Nächste Vorstellung
Sa 05.02.2005, 19:30